Private Krankenversicherung Vergleich

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Wechsel zur PKV und einen optimalen Versicherungsschutz

Wechsel zur PKV und einen optimalen Versicherungsschutz

In Deutschland können Bundesbürger – im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten – zwischen einer Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse oder aber in einer privaten Krankenversicherung wählen.

Viele von ihnen entscheiden sich für die private Krankenversicherung, sodass inzwischen bereits zehn Prozent der Bundesbürger in den Privaten versichert sind.

Hauptgruppen in der privaten Krankenversicherung sind Beamte und Selbständige, die problemlos einen Wechsel zur PKV durchführen können, aber auch viele Angestellte – sofern sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt haben – entscheiden sich klar für die private Krankenversicherung.

Denn das gesetzliche Gesundheitssystem in Deutschland ist von ständigen Leistungseinschränkungen betroffen, um die hohen Kosten im Gesundheitswesen auszugleichen, was allerdings zu Lasten der Bürger geht, die wiederum weniger Leistungen für Behandlungen, Hilfs- und Heilmittel erhalten.

Bei einer privaten Krankenversicherung hingegen, müssen Mitglieder keine Leistungskürzungen aufgrund von Gesundheitsreformen befürchten. Deshalb fällt vielen Versicherten der Wechsel zur PKV auch so leicht – weil einfach das Preisleistungsverhältnis stimmt.

Doch gesetzlich müssen zunächst einmal die Voraussetzungen erfüllt sein, um überhaupt an einen Wechsel zur PKV denken zu können. Denn in Deutschland gibt es seit 2009 die sogenannte Versicherungspflicht, die jeden Bundesbürger dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben.

Keiner ist von der gesetzlichen Reglung ausgeschlossen, dennoch sind Selbständige und Beamte allein durch ihren Berufsstatus nur freiwillig Versicherte, was ihnen wiederum ermöglicht – ohne gesetzliche Voraussetzungen -  einen Wechsel zur PKV durchzuführen. Bei Angestellten dagegen sieht es etwas anders aus.

Sie sind in der Regel zunächst durch das Beschäftigungsverhältnis in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, bekommen aber dann die Möglichkeit für einen Wechsel in die PKV, wenn sie die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten.

Ab dem Zeitpunkt an dem das Einkommen eines Angestellten diese Grenze überschreitet, erhalten auch Personen im Beschäftigungsverhältnis den gleichen Status eines Selbständigen oder Beamten und können problemlos einen Wechsel zur PKV durchführen.

Eigentlich gelten auch für Beamte besondere Voraussetzungen, auch wenn sie nur indirekt den Wechsel zur PKV betreffen. Denn Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe für die Krankenversicherung, die allerdings nur einen bestimmten Prozentsatz ausmacht.

Um den restlichen Anteil abzudecken, bieten privaten Krankenversicherungen besondere Tarife für Beamte und ihre Familienangehörigen an, die aber den vollen Umfang der Leistungen einer privaten Krankenversicherung beinhalten.

Grundsätzlich ist der Wechsel zur PKV für keine Berufsgruppe mit Nachteilen behaftet. Im Gegenteil – Versicherte müssen keine Leistungseinschränkungen

hinnehmen, sondern erhalten Leistungen, die schon lange das gesetzliche Gesundheitssystem nicht mehr trägt.

2 Kommentare

  1. Alfred B. /

    Was ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze eigentlich genau?

    • PKV Vergleich /

      Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wurde vom Gesetzgeber festgelegt und gibt eine Verdienstgrenze vor, die gesetzlich versicherte Angestellte überschreiten müssen, um einen Wechsel zur PKV durchführen zu können.

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